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Gottesdienst mit österlichen Aufspiel in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim (FeG)

„Quasimodogeniti“ – Wie die neugeborenen Kinder | Gottesdienst am 8. April 2018

Es ist ein interessanter Name, den man dem kommenden Sonntag im Kirchenjahr zumutet „Quasimodogeniti“. Es klingt nach „wie die neugeborenen Kinder (Quasi modo geniti infantes)“.  Es mag sein, dass unsere kultur-konsumgesellschaft Ostern schon hinter sich gelassen hat. Aber wir Christen leben nach wie vor aus diesem historischen Erdbeben!

Ein österlicher Gottesdienst

Unseren Herzschlag für Gott und Gottes Herzschlag für uns kannst Du miterleben. Wir laden Dich ein zu unserem Gottesdienst in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim, jeden Sonntag, 10:10 Uhr im FeG-Gemeindehaus. Wir kommen zusammen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Überblick

Paddelschläge aus Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - unser Kurs im Glaubensleben.

Im Ruderboot des Glaubens – ein Predigt zum Nachlesen

Der Rahmen einer Begegnung – Intro

Im Intro zu unserer Szene sehen wir Massen von Menschen. Wir sind in Jerusalem. Wir haben Volksfest-Stimmung: Das Passahfest wird gefeiert. Von überall pilgern Juden zum Tempel, um dort Gott anzubeten.

Das Passah ist ein Fest des Dankes, ein Fest der Befreiung. Es erinnert seit Generationen an den Ausbruch aus der Knechtschaft in Ägypten, die Gott schenkte. Aber diesmal ist etwas anders – eine Sensation liegt in der Luft: Jemand sei von den Toten auferweckt worden. Und der, der dies getan habe, wäre auch in Jerusalem.

Tatsächlich: Jesus ist in Jerusalem angekommen und wird dort unter Hosianna-Sprechchören empfangen. Wo er hinkommt, laufen ihm die Menschen begeistert entgegen. Sie wollen sehen, wer dieses Wunder vollbracht hat. Die Stimmung ist super.Naja, fast alle haben gute Laune – die geistliche Oberschicht hatte üble Laune – Johannes 12:

19 Nur die Pharisäer warfen sich gegenseitig vor: »Nun seht ihr, dass ihr so nichts erreicht! Alle Welt rennt ihm hinterher!«

Wir möchten Jesus sehen

Mit dieser Kulisse steigen wir ein in unseren Predigttext – Johannes 12, 20 bis 26. Er beginnt mit einer satirischen Feinheit. Denn während die Pharisäer in ihrer Verbitterung in Übertreibungen schwelgen – “alle, alle (!) Welt rennt ihm hinterher” – hält Gott tatsächlich an diesem Weitwinkel fest.

20 Unter den Festbesuchern waren auch Menschen aus anderen Völkern, die Gott in Jerusalem anbeten wollten. 21 Sie kamen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: »Herr, wir möchten Jesus sehen!«

Wer war das? Wer wollte Jesus sehen? Es waren Pilger – vermutlich Griechen. Auch sie wollten Gott in Jerusalem anbeten. Aber bei dieser Pilgergruppe können wir uns sicher sein: Ihnen war ihr Glaube ernst und wichtig. Dies zeigt sich besonders daran, da dies Pilger gar keine Juden waren; sie sind nicht-jüdischer Herkunft. Aber sie sind zum jüdischen Glauben übergetreten. Als sog. Proselyten durften sie mit den Juden gemeinsam im Tempel Gott anbeten.

Wir können annehmen, dass sie einen längeren Weg hatten – eine Pilgerreise nach Jerusalem. Ihr Glaube war es ihnen wert. Und sie wollten näher ran: Näher zu Gott. Jetzt wollten sie Jesus sehen. Deshalb fragten sie bei seinen Jüngern persönlich nach: „Philippus, wir möchten Jesus sehen!“ Diese Pilger sehnen sich nach Gotteserfahrung.

22 Philippus sprach mit Andreas darüber, dann gingen sie gemeinsam zu Jesus und teilten es ihm mit.

Wir möchten Jesus kennen lernen

In Vers 22 bekommen wir jedenfalls nur mit, dass Jesus über diese Anfrage informiert wird. Er aber reagiert nicht mit einem “Ja” oder “Nein”. Jesus sagt zu seinen Jüngern etwas Bemerkenswertes. Irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hatte. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt, weil es einfach in ein größeres Bild gehört.

23 Er sagte ihnen: »Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden. 24 Ich sage euch die Wahrheit: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Du gehst zu Jesus und informierst ihn darüber, dass ihn ein paar Leute sehen wollen. Und er reagiert mit diesen Worten (Vers 23 und 24). Wie wird das wohl in den Ohren von Philippus geklungen haben? Ich meine, die Jünger waren chancenlos. Sie waren zwar dabei, aber sie konnten nicht wie wir im Rückblick auf die gesamte Geschichte schauen. Die Reaktion Jesu war irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hat. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt – gerade, weil sie in ein größeres Bild gehört. Was war aber dieses Bild? Wovon redet Jesus?

Den Tod am Kreuz vor Augen

Christus wusste genau, dass die Menschen, die ihm jetzt voller Freude zujubeln, schon bald seinen Tod verlangen. Dieser Tiefpunkt steht ihm bevor. Als Mathematiker liebe ich die Mathematik Gottes – gerade ihre biblischen Spielarten: Was in den Augen des Menschen ein sinnloser Tiefpunkt ist, wird von Gott zum Hochpunkt invertiert.

»Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Um zu verdeutlichen, was Jesus meint, benutzt er das Bild vom Weizenkorn. Vers 24 beginnt mit den Worten „ich sage euch die Wahrheit“. Andere Übersetzungen geben genauer wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“. Mit dieser Wiederholung unterstreicht Jesus die Bedeutung seiner folgenden Worte.

Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Er gibt uns ein Mini-Gleichnis. Jesus wendet das biologische Gesetz, wonach der Tod eine Voraussetzung für neues Leben ist, auf sich selbst an. Denn er wird es sein, der sterben und begraben wird. Aber mit Tod und Begräbnis ist es nicht vorbei. Auch nicht beim Weizen. Das Weizenkorn stirbt im Boden, aber es keimt und bringt viel Frucht. Gerade weil es in den Boden gekommen ist und dort starb, um zu keimen. In Analogie hierzu sieht Jesus sein kommendes Leiden. Durch seinen Tod werden die Kinder Gottes das Leben erhalten. Aber lassen wir die Worte Jesu nochmal in unseren Ohren klingen.

Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Ich meine, dass hiermit nicht nur ein Blick in die unmittelbare Zukunft geworfen wird – quasi als Ansage. Denn zugleich klingt hier an, dass sich jetzt ein lang erdachter Plan verwirklicht. Jetzt (!) naht die Stunde – die Zeit – in der Gott seinen Plan verwirklicht.

Ein Fest der Befreiung – Passah

Schärfen wir unseren Blick. Nehmen wir die Informationen war, die wir haben Das Passahfest umrahmt das Geschehen. Es ist ein Fest zur Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft (2. Mose 12):

Der Begriff Passah ist eine Abwandlung und heißt so viel wie “vorüberschreiten”, “überspringen” oder “auslassen”. Gemeint sind die jüdischen Häuser während des Strafgerichtes Gottes in Ägypten. Ihr Unterdrücker, der ägyptische Pharao, wollte die Juden nicht frei lassen. Gott beugte ihn mit mehreren Plagen. In einer davon zog der Todesengel in jedes Haus. Nur an den Häusern, an denen auf Gottes Anweisung hin ein Zeichen mit dem Blut eines Opfer-Lammes gemalt wurde, kehrte der Tod nicht ein. Der Todesengel zog vorüber.

Vor dieser historischen Kulisse spielt die Szene mit Jesus in Jerusalem. Bald schon wird man das Passah-Lamm in jedem Haus essen. Gott rettete punktuell in Ägypten; jetzt greift er aber final ein: Jesus führt den Willen seines Vaters aus. Er wird zum Opferlamm Gottes – für uns. Sehr deutlich zeigt er dies beim Passah-Mahl, das er noch im Laufe dieses Festes mit seinen Jüngern feiert. Uns begegnen seine Worte beim Abendmahl – Matthäus 26:

26 Während sie [das Passah-Lamm] aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« 27 Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.

So teuer erkauft Dich Gott von deiner Schuld. Diesen Sinn sah Jesus in seinem Weg, in seinem Leiden. Durch sein Sterben, seine totale Hingabe wird er – genauso wie das Weizenkorn in seinem Mini-Gleichnis – viel Frucht bringen.

Jesus wird zum „Lamm Gottes“ (Johannes 1, 29.36). Er ist das finale Opfer, von dem schon Jesaja prophezeite (Jesaja 53, 10) und von dem beispielsweise Paulus in seinen Briefen an die Römer (Römer 8) und Hebräer (Hebräer 10) schreibt.

Das verneinte Evangelium

Jetzt denken vielleicht einige von euch: Menschen‘ s Kind, Stefan! Was erzählst Du uns da? Ist es echt nötig, dass du uns das kleine ABC im christlichen Glauben durchbuchstabierst? Dann habe ich eine bitter-saftige Warnung für Euch: Ich schreibe nicht nur selbst auf einen christlichen Blog – biblipedia.de. Ich schaue auch weit über den Tellerrand, was die anderen Blogger bringen.

Deren Beiträge werden tausendfach häufiger gelesen. Sie sind Influencer. Selbst Kernelemente dieses kleine Jesus-ABC werden grundlegend in Frage gestellt. Aber nicht nur sie irren und verwirren hier! Bis hinein in die höchsten Gremien und Ämter vieler Kirchen stößt man sich an den Gedanken, dass der Kreuztod Jesu eine solche Heilsbedeutung als Sühne für uns Christen hat. Sie stören sich an einem Gott, der Gericht hält; an einem Gott, der sein Sohn opfert, um uns zu retten. Sie stören sich an Gott.

Theologisch gesehen können wir froh sein, dass Jesus Christus selbst das Abendmahl mit seinen begleitenden Worten gestiftet hat (Lukas 22, 14 ff., Markus 14, 22 ff., Mt 26, 17 ff.; 1. Kor 11,17 ff.). Solange (!) wir als Christen es feiern, wirkt es wie ein starker, sichtbarer Turm Gottes gegen ein „andere Evangelium“.

Gotteserkenntnis

Meine Überschrift für diesen Teil der Predigt lautet: Wir wollen Jesus erkennen. Auf Warnung von eben kann ich dir nämlich einen fröhlichen Rat geben: Strebe nach Gotteserkenntnis; fragt nach der gesunden Lehre!

Wenn Du Jesus nur kurz aufflackern siehst (z.B. als toller Ethiklehrer), ihn aber nicht im biblischen Zeugnis erkennst und begreifst, dann werden dir manche Irrlehrer*innen bald auch noch diese bisschen Sicht auf Jesus nehmen oder du verlierst ihn ganz von selbst aus den Augen.

Paulus redet in seinem Brief an die Epheser (Epheser 6) nicht umsonst von einem geistlichen Kampf. Oder um es anders zu sagen: Wir sind heute mitten drin im Geschehen des Galaterbriefs – falsche Christusse, falsche Evangelien, verwirrende und irrende Theologien.

Du kannst es dir mit diesem Bild hier merken. Um vorwärts zu kommen, musst Du auf beiden Seiten rudern. Und so ist es auch im Glauben: Dich muss es wie die Griechen in unseren Text zu Jesus ziehen:

  • Wir möchten Jesus sehen (sinnlich, erfahrbar) – Gotteserfahrung!
  • Und genauso brauchst Du ab und zu ein kräftigen Stoß auf der anderen Seite: Biblischen Lehre – Gotteserkenntnis.
  • Wenn du nur auf einer Seite paddelst, dann drehst du dich schlicht und einfach im Kreis: Um dich selbst herum

Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - Wie gesunde Lehre und ein geistliches Leben auf Kurs halten. Visualisierung zu einer Predigt von Stefan Schnabel

Wir möchten Jesus folgen

Bei uns auf dem Dorf gibt es das Sprichwort: Wu willste dann dei Ha hi hu?“ [Alles klar?] Auf Hochdeutsch heißt das: Wo willst du denn dein Heu hinhaben? Das Sprichwort fragt nach einem Ziel, einen Kurs und letztlich nach einer Aufgabe. Und diese Frage liegt auch nahe hinsichtlich unseres Glaubenslebens. Welche Rolle Jesus spielt, wer er ist, haben wir ja schon angerissen. Aber was ist mit uns? Mit dir? Wir hören wieder auf Jesus – Johannes 12:

25 Wer an seinem Leben festhält, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt loslässt, wird es für alle Ewigkeit gewinnen.

Was ist nun die Bedeutung dieser feierlichen Worte? Vers 25 zeigt uns, vor welcher Entscheidung jeder von uns steht. Entweder du hältst an deinem Leben, deiner Identität fest: Dann wirst du schlicht und einfach sterben. Oder aber du entscheidest dich gegen dich selbst – für Jesus. Dann wirst du die Ewigkeit gewinnen. Deine Einstellung, deine Entscheidung wird folgenschwer sein. In erster Linie ist es eine Frage zwischen Dir selbst und Jesus. Wer soll auf dem Thron deines Herzens sitzen: Du oder ER?

Ist das nicht krass!? Wir denken bei unseren Entscheidungen oft die anderen mit. Welchen Fernseher kauft sich mein Nachbar? Gut, dann kauf ich mir noch mehr ‚Hauptsache Spaß‘. Hier, vor Jesus, geht es nur um deine (!) Beziehung zu ihm.

Egal wie unrühmlich sich andere Christen verhalten:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal wie viel Blut und Schuld sich in der Kirchengeschichte aufgestaut hat:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob deine Kollegen über das „Wort vom Kreuz“ lachen:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob es Menschen gibt, die mehr und größere Sünden verzapft haben:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Die Karten liegen auf dem Tisch. Die Allversöhnung ist nicht dabei. Trotzdem, oder gerade deshalb, darfst du wählen. Lasst dich mit Gott versöhnen! Gottes Angebot ging raus an alle: Er hat für alle, auch für Dich gezahlt: Leidend und liebend!

Dein Weg trennt sich hier

Vielleicht stehst Du hier und grübelst, welchen Weg Du einschlägst. Dann bist Du in einem Glaubenskurs genau richtig! Oder schließe dich einem Hauskreis an. Steige ins Boot und versuch zu rudern: Gotteserfahrung & Gotteserkenntnis. Geh in eine treue Gemeinde – gemeinsam kommt man weiter!

Vielleicht bist Du schon weiter – du rudest längst. Du haben sich für Jesus entschieden und damit gegen sich selbst gewählt. Für euch Kinder Gottes ist bestimmt.

26 Wer mir dienen will, der soll mir nachfolgen. Wo ich bin, soll er auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.«

Jesus folgen heißt ihm dienen – und nicht sich selbst. Der Vater ehrt nur die, die den Sohn ehren.

Früchte – aber welche Früchte?

Aber wie kann das umgesetzt werden? Vielleicht indem jeder von uns ebenso zum Weizenkorn wird und viel Frucht bringt. Mir fallen spontan die „Früchte des Heiligen Geistes“ ein, von denen Paulus in seinen Brief an die Galater schreibt (Gal 5). Er sieht einen Kampf in uns – zwischen dem Heiligen Geist in uns und unserem ursprünglichen Wesen, unsrer fleischlichen Seite.

Der Apostel Paulus zeigt uns, nach welchen Früchten wir uns ausstrecken und von welchen wir die Finger lassen sollen. Welche wir erbitten und gegen welche wir ankämpfen wollen.

19 Gebt ihr dagegen eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben 21 ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen.

22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, 23 Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern

Das sind also Ideen für gute Früchte in unserem Leben und Hinweise, welche schlechten Früchte wir lieber vermeiden. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Auch für mich!

Aber dieser Zugriff auf den Galaterbrief als Ideenquelle ist für mich nur ein assoziativer Gedanke. Welche Früchte es sind, die du bewusst oder unbewusst – mit Gottes Hilfe – hervorbringst, kann durchaus individuell sein. Öffne Gott dein Leben. Lass ihn, deinen Herrn walten. Als Christen haben wir keinen Lieferzwang (mehr)!

Wir sind so frei!

Zusammengefasst

  • Links paddeln – wir möchten Jesus sehen (Glaubenserfahrung)
  • Rechts paddeln – wir möchten Jesus erkennen (Gotteserkenntnis)
  • Unser Kurs – wir möchten Jesus nachfolgen (fruchtige Jüngerschaft)

Amen!

Diese Predigt hat Stefan Schnabel in der FeG Mannheim am 21. Februar 2018 im Rahmen eines Zeugnisgottesdienstes gehalten. Der Artikel ist erstmals erschienen auf biblipedia.de und kann hier im Orginal nachgelesen werden.
„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“
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Alltagsbruch Gottesdienst – Ein guter Tag für einen guten Tag!

Alltagsbruch

Ein heißer Tipp von David Kadel (Christ & Inspirationstrainer) aus unseren Vortrag BURN ON ist mir fest in Erinnerung geblieben. Wir alle, egal wer wir auch sind, brauchen eine Tankstelle im Alltag. Ein Bereich für Auszeit, Ruhe und Ankunft. Für mich ist diese Zeit ein ganzer Tag: Sonntag!

Beschenk Dich selbst und komm zu uns. Hier bist Du willkommen und triffst auf eine offene evangelische Gemeinschaft, bekommst eine prägende Predigt und kannst mit uns zusammen in den Lobpreis einsteigen.

Auf einem Blick

Willkommen!

Parallel zum Gottesdienst haben die Kleinen ihren Kindergottesdienst. Schon jetzt deutet sich an, dass einige Leute aus unserer Gemeinde zum gemeinsamen Essen (machen) aufbrechen. Wir nehmen Dich gerne mit! Willkommen!

Gottesdienst in der FeG Mannheim mit anschließendem Spielenachmittag mit internationalen Studenten aus den Angeboten der christlichen Hochschulgruppe SMD Mannheim.

Gottesdienst & Spielenachmittag – So, 22.10.2017

Der Gottesdienst ist der Herzschlag unserer Gemeinde. Hier kommen wir zusammen, um gemeinsam Gott in Lobpreis und Anbetung zu begegnen und in einer Predigt auf sein Wort zu hören. Diesen Sonntag, 22. Oktober 2017, wird uns Stefan Schnabel (SMD Mannheim) einen Textauszug  aus 1. Mose 3 auslegen: Plötzlich nackt – wie kommt‘ s?

Auf einem Blick

Sunday game afternoon

An diesem Sonntag werden einige internationale Studenten, die das Angebot von INSIGHT Mannheim nutzen, den Gottesdienst besuchen. Darauf freuen wir uns besonders und bieten allen einen Mittagessen in guter Gesellschaft inkl. Spielenachmittag (Risiko, Monopoly, usw.) an.

 

Herzliche Einladung zum Erntedankgottesdienst am 1. Oktober 2017 in der FeG Mannheim mit anschließendem gemeinsamen, kostenlosen Mittagessen.

Erntedankgottesdienst zum 1. Oktober mit gemeinsamen Mittagessen

Gott sei Dank

Gott beschenkt uns auch. Er ist der Schöpfer und Erhalter. Unser Leben hängt an ihm. Oft geht es im Alltag unter, weil uns so viele Dinge wie der Zugang zu Lebensmitteln so selbstverständlich sind. Wir würden erst dann merken, was es bedeutet, sie zu haben, wenn sie uns fehlen. Deshalb nehmen wir uns auch nochmal ganz bewusst Zeit – für einen Gottesdienst voll Dankbarkeit.

Auf einem Blick

Gemeinsames Mittagessen im Anschluss

Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst genießen wir die Gemeinschaft und die guten Gaben. Viele Freunde, Mitglieder und Familien bringen Essen mit. Jeder ist eingeladen, mit uns gemeinsam am Mittagstisch zu sitzen. Praise the Lord!

Themengottesdienst in Mannheim mit Pastor Wolfgang Schulze: Was kann ich gegen Entmutigung tun? Am Sonntag, 30.07.2017 in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim.

Was kann ich gegen Entmutigung tun? Themen-Gottesdienst mit Pastor Wolfgang Schulze

Auf einem Blick

Trockenheit

Wir treffen in unserem Leben auf Anforderungen, denen wir genügen wollen, genügen können, aber auch genügen müssen. Was auch es auch ist: Manchmal steht man da, und muss viel liefern, hat aber kaum etwas in der Hand. Heftig wird es zudem, wenn man an Körper und Seele leidet.

Was dem modernen Menschen wiederfährt, dass mussten sie auch erleiden – die Menschen zu biblischen Zeiten. Für sie hatten Feindlichkeit und Feindschaft, Drohung und Bedrohung noch eine konkretere Bedeutung als für viele von uns heute. Auch sie mussten da durch – durch‘ ihr Leben.

Die Suche nach einer Quelle

In der Bibel finden wir Klagelieder und Erfolgsstories. Gemeinsam mit Pastor Wolfgang Schulze wollen wir uns beides in Nehemia 4 anschauen und dabei der Frage nachgehen, was man gegen Entmutigung tun kann.

Gemeinschaft im Anschluss

Im Anschluss an den Themengottesdienst wird es ein offenes Stehcafe im FeG-Gemeindezentrum geben. Alles ist kostenlos; herzlich willkommen!

Gottesdienst in der Freien evangelische Gemeinde in Mannheim am Sonntag, 23. Juli 2017 mit einer Predigt von Stefan Schnabel (SMD Mannheim International).

Der Pharisäer in mir – Gottesdienst

Auf einem Blick

Auseinandersetzung mit Echo

Zugegeben, Pharisäer kommen nicht gut weg bei Jesus. Er sieht in deren Haltung und Handeln Geistliche, die nicht ins Himmelreich eingehen werden und obendrauf andere auch noch hindern,  dort hinein zu kommen. Das ist ein hartes Urteil von Jesus über Menschen, zu denen er sagt, wir sollen uns an ihnen kein Vorbild nehmen.

Negativ-Vorbild

Aber was macht sie eigentlich zu solchen Anti-Vorbildern für uns? Wir wollen uns am kommenden Sonntag im Gottesdienst der FeG Mannheim gemeinsam in der Predigt anschauen, was genau dazu führt, dass Jesus Christus die Pharisäer oft so hart angeht. Genauso wichtig wird es sein, zu schauen, wie wir solche Handlungen bei uns erkennen und ablegen.

Der Pharisäer – ein Vorwurf

Und dann gibt es da noch ein Kapitel, dass nicht vor über zweitausend Jahren in Jerusalem spielte, sondern noch heute in der christlichen Gemeinde/ Kirche anzutreffen ist. Der Vorwurf, wie ein Pharisäer zu handeln. Er schlägt regelmäßig auf jemanden ein, der seine Meinung über „die Sünden“ anderer äußert. Mit der Predigt kommen wir zu einem Anhaltspunkt, wann dieser Vorwurf berechtigt sein kann und wann er zurück gewiesen werden muss.

Damit es rund läuft - Jesus unser Leitbild im Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde Mannheim - FeG Mannheim.

Jesus unser Leitbild – Gottesdienst am 7. Mai mit unserer Predigtreihe

Gottesdienst mit Fokus

Es ist Sonntag, es ist Gottesdienst. Hinter dieser einfachen Formel steckt viel Begegnung und Freunde. Als Christen leben wir jedoch nicht nur sonntags. Damit dieser letzte Satz nicht einfach Anspruch ist, sondern auch lebbar wird, haben wir ein Vorbild, an dem wir uns orientieren können: Jesus Christus. Ihn, unser Leitbild nehmen wir in unserer aktuellen Predigtreihe in den Fokus. Pastor Wolfgang Schulze wird uns dazu das Wort Gottes aus dem Philipperbrief (Kapitel 2, Verse 1 bis 11) auslegen. Unsere FeG-Band wird mit uns in den Lobpreis einsteigen.

Sunday church service in Mannheim. Community in the name of the Lord - Jesus Christ. After the service we will continue with a big potluck. Everyone is welcome!

 

Der Anschluss hat was

Im Anschluss an den Gottesdienst steht dir das Gebets-Team von „Gebet für dich“ wieder zur Verfügung. Wir beten gerne für dich. Ob es Fürbitte ist, oder ein Dankgebet – unser himmlischer Vater ist erreichbar. Parallel dazu geht die evangelische Gemeinschaft im Bistrobereich bei Cafe und Keksen weiter. Diese Zeit lädt ein, sich kennnenzulernen, über die Predigt zu diskutieren oder spontan einen Ausflug zu planen.

Sunday church service in Mannheim. Community in the name of the Lord - Jesus Christ. After the service we will continue with a big potluck. Everyone is welcome!

Einweihungsfest in der Eisenbahnstraße mit Gottesdienst und Mittagessen

Das Gebet – Jesus ringt sich durch

Wer im Glauben wachsen will, der findet in Jesus Christus seinen Meister und sein persönliches Vorbild. Diesmal schauen wir uns das Gebet an. Die beste Quelle, diese Fragen zu beantworten und in neue Fragen hineinzuwachsen, ist die Bibel. Zusammen fokussieren wir in der Predigt von Pastor Wolfgang Schulze einen Text aus Matthäusevangelium (26, 3). Neben der Predigt wollen wir im Gottesdienst auch gemeinsam beten und Gott loben. Eine unserer FeG-Bands wird uns in den Worship mitnehmen.

An diesem Tag wollen wir auch ganz bewusst unsere Anknunft in der Eisenbahnstraße in der neuen Location feiern. Zu dieser Einweihungsfeier sind ganz herzlich alle Nachbarn und Interessierte eingeladen.

  • Location: FeG-Gemeindezentrum, Eisenbahnstraße 14, 68199 Mannheim
  • Date/ Time: Sonntag, 2. April 2017, ab 10:10 Uhr

Kindergottesdienst in der FeG Mannheim - Kigo - erleben - staunen

Der Anschluss verspricht viel

Auch der Anschluss an unseren Gottesdienst bietet viel Gemeinschaft. Diesmal sogar mit einem gemeinsamen Mittagessen (bring & share oder auch Potluck genannt). Der Eintritt ist natürlich frei. Jeder ist willkommen!

 

Gottesdienst mit gemeinsamen Mittagessen - Freie evangelische Gemeinde Mannheim

Seht und schmeckt, wie freundlich der Herr ist! Gottesdienst, Abemdmahl und Mittagessen

Der Gott der Bibel hat ein Gesicht. Er ist erfahrbar. Er ist erlebbar. Ja mehr noch: Wir dürfen geradezu sehen und schmecken, wie freundlich der Herr ist.

Wir feiern das Abendmahl

Das hat uns Jesus Christus selbst erklärt. Und damit wir nicht vergessen, was er für uns am Kreuz getan hat (neuer Bund), hat er eine praktische Erinnerungshilfe gegeben: Das Abendmahl.

In diesem Gottesdienst am Sonntag, 5. Februar 2017 wollen wir gemeinsam als Gläubige das Abendmahl feiern. Bis wir unsere neuen Räume in der Eisenbanhstraße  bezogen haben, feiern wir wie gehabt unseren Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche (Wasengrund 21 Mannheim-Hochstätt), in der wir zu Gast sind. Dieser Sonntag könnte dabei unser letztes Mal in diesem Kirchengebäude sein.

Gemeinsames Mittagessen nach dem Gottesdienst

Im Anschluss an den Gottesdienst (und den parallel stattfindenden Kindergottesdiensten) wollen wir an diesem Geschenk der Gemeinschaft anknüpfen und gemeinsam als offene Gemeinde Mittagessen. Bring & Share ist die Devise. Jeder darf kommen, etwas mitbringen. Und ganz sicher sind auch die eingeladen, die nichts dabei haben. Wir teilen gerne.

Für die Seele – Gottes Wort

Wir freuen uns daher auf einen schönen Gottesdienst mit euch. Pastor Wolfgang Schulze wird uns einen Text aus der Bibel auslegen und zusammen mit unserer Lobpreisband wollen wir Gott loben und danken. Amen!

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Gemeinschaft – Faszination – Glaube || dein Sonntag

Ob man es will oder nicht, die volle Autonomie und Kontrolle über sein eigenes Leben, seinen Weg, sein Schicksal, die hat kein Mensch. Und so trifft uns auch manchmal, was wir nicht wollen und oft tun es auch weh. Kaum ist eine gute Nachricht draußen (Hillary Clinton wird nicht die 45. US-Präsidentin), kommt auch schon eine schlechte (Donald Trump wird es).

Aber wenn das nur alles wäre. Es gibt noch viel mehr Gründe, woran man (wirklich) leiden kann. Vor lauter Euphorie für Jesus wird das in der Bibel nicht ausgeblendet. So kennt etwa Paulus in seinem Brief an die Römer die tiefste Dunkelheit, aber auch das hellste Licht. Und er zeigt uns auf, worin die Hoffnung der ganzen Schöpfung besteht.

Ernst-Rainer Tirpitz wird uns diesen Text auslegen. Gemeinsam mit ihm und unserem Lobpreisteam wollen wir kommenden Sonntag (13.11.2016) im Gottesdienst (Beginn 10:10) voll und ganz auf Gott einlassen.

Der Gottesdienst fiindet in der Heilig-Kreuz-Kirche in Mannheim-Hochstätt (Wasengrund 21 Mannheim) statt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Zeit für Begegnung und Gespräch. Und wer will, kann danach mit uns – noch bevor eine gewisse Mauer gebaut wird… – mexikanisch Essen gehen: Wir haben einen großen Tisch in N1 Mannheim im Azteka MEXICANA reserviert. Willkommen! Eine Anmeldung ist hierzu nicht nötig. Komm in den Gottesdienst und schließ dich nach dem Stehcafe uns an.

Der Gottesdienst wird auch wieder auf Englisch übersetzt; einige internationale Studenten von INSIGHT Mannheim kommen zu Besuch. Wir freuen uns auf euch!

Gottesdienst mit gemeinsamen Mittagessen - Freie evangelische Gemeinde Mannheim

Gemeinschaft – Gottesdienst mit Abendmahl und Mittagessen

Der Gott der Bibel ist erfahrbar. Er ist erlebbar. Ja mehr noch: Wir dürfen geradezu sehen und schmecken, wie freundlich der Herr ist.

Wir feiern das Abendmahl

Das hat uns Jesus Christus selbst erklärt. Und damit wir nicht vergessen, was er für uns am Kreuz getan hat (neuer Bund), hat er eine praktische Erinnerungshilfe gegeben: Das Abendmahl.

In diesem Gottesdienst am Sonntag, 6. November 2016 wollen wir gemeinsam als Gläubige das Abendmahl feiern. Bis wir unsere neuen Räume in der Eisenbanhstraße im November bzw. Dezember 2016 bezogen haben, feiern wir wie gehabt unseren Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche (Wasengrund 21 Mannheim-Hochstätt), in der wir zu Gast sind.

Gemeinsames Mittagessen nach dem Gottesdienst

Im Anschluss an den Gottesdienst (und den parallel stattfindenden Kindergottesdiensten) wollen wir an diesem Geschenk der Gemeinschaft anknüpfen und gemeinsam als offene Gemeinde Mittagessen. Bring & Share ist die Devise. Jeder darf kommen, etwas mitbringen. Und ganz sicher sind auch die eingeladen, die nichts dabei haben.

Für die Seele – Gottes Wort

Wir freuen uns daher auf einen schönen Gottesdienst mit euch. Fritz Weidemann wird uns einen Text aus der Bibel auslegen und zusammen mit unserer Lobpreisband wollen wir Gott loben und danken. Amen!