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Die Bibel - Das Wort Gottes an die Menschen - FeG Mannheim

Karfreitag – Gottesdienst mit Abendmahl – 19. April um 10 Uhr

Das „verbotene Kapitel“

Ob manche Juden es wirklich als das „verbotene Kapitel“ bezeichnen, weiß ich nicht. Aber lese ich Jesaja 53, dann habe ich Jesus Christus vor Augen. Man könnte meinen, dass dieser prophetische Textabschnitt nach dem Kreuztod Jesu geschrieben wurde. So verblüffend beschreibt er, wie der Gerechte durchbohrt die Sünden von vielen stellvertretend, sühnend trägt. Aber Jesaja schrieb seine Zeilen jahrhunderte vor der Passion, die Jesus durchleiden musste. Ich werde nicht vergessen, wie es mich gepackt hatte, als ich in Jesaja diese Verse erstmals gelesen habe.

Gottesdienst am Karfreitag 2019

An diesem stillen Feiertag möchten wir zusammen kommen, um gemeinsam das Abendmahl zu feiern und uns begreifbar machen, welchen Weg der Sohn Gottes im Gehorsam, Liebe und Hingabe gegangen ist.

 

Jesaja 53, 2 ff: Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Doch es war der Wille des Herrn: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt:

»Mein Bote kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien.

„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“
Jesus kommt an - bei den Menschen und in Jerusalem. Gemeinsam feiern wir den Palmsonntag in einem Gottesdienst in unserer Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim.

Jesus kommt an: Palmsonntagsgottesdienst | 25. März 2018

Warst Du schon einmal mitten in einer Menschenmenge und alle jubeln? Ja sie singen sogar vor Freude! Und den Grund dafür trägst Du wahrhaftig auf deinem jungen Rücken. Obwohl Du sonst im Ranking nicht hoch gesattelt bist – eher Maultier statt Prachthengst; Fiat statt Ferrari – stehst Du genau da, wo die Scheinwerfer hin leuchten. Genau: Du bist der Esel, auf dem Christus in Jerusalem hin einreitet. Jesus, der König (Lukas 19, 28 ff)!

Nun, Du bist nicht wirklich ein Esel. Aber vielleicht interessiert dich dennoch, weshalb Jesus diesen Weg nimmt und wer das ist: Christus. Was das mit diesem Esel soll… Was sagen diese Bilder, diese Szenen?

Und Du kannst ihm dienen

Was wird dieser Esel – wenn er es begreifen könnte – wohl gedacht haben. Was er wohl über die Menschen dachte, die Menschheit insgesamt. Erst jubeln sie ihren Jesus zu; dann kreuzigen sie ihren Christus.

Gottes Plan – deine Antwort

Vielleicht hätte der Esel gewollt, dass Du dir klarmachst, dass euer gemeinsamer Schöpfer eine Pasion vor sich hat. Dass es ihm etwas bedeutet, was zwischen euch ist. Und das er seinen einzigen Sohn gab, damit diese Kluft überwunden wird.

Nun, den Esel kannst Du nicht fragen. Gewiss nicht. Aber die Frage wäre es wert: Was hat das mti mir zu tun? Komm, find es heraus – willkommen!