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Zottelbande in der FeG Mannheim - im Kindergartenalter Gott entdekcne - Freude & Staunen

Gemeinsam für Mannheim – OpenAir-Gottesdienst beim Rheinpromenadenfest am 19.05.2019 (kein Godi im Gemeindezentrum)

Gemeinsam für Mannheim

Rheinpromenade klingt schon verlockend; Promenadenfest sowieso. Deshalb feiern wir am 19. Mai  2019 mit vielen anderen Kirchen und Gemeinden in Mannheim unseren Gottesdienst auf den Rheinwiesen. Du findest uns auf der Erlebnisinsel 2 des 4. Mannheimer Rheinpromenadenfests. Die liegt zwischen Jugendherberge und Fahnenmast.

Programm für Kinder & Picknick

Im Anschluss an den Gottesdienst bieten wir viele Spiele für Kinder an und machen ein dickes Picknick! Obendrauf gibt‘ s noch die Möglichkeit, hoch-kreativ geschmickt zu werden.

Wir sind alle da – deshalb:

Klar sind wir als Freie evangelische Gemeinde in Mannheim auch am Start. Deshalb findet an jenem Sonntag, 19. Mai 2019, ausnahmsweise kein Gottesdienst in unseren Räumen im FeG-Gemeindezentrum statt. Sonst findest du uns dort immer sonntags, ab 10:10 Uhr.

Die Bibel - Das Wort Gottes an die Menschen - FeG Mannheim

Karfreitag – Gottesdienst mit Abendmahl – 19. April um 10 Uhr

Das „verbotene Kapitel“

Ob manche Juden es wirklich als das „verbotene Kapitel“ bezeichnen, weiß ich nicht. Aber lese ich Jesaja 53, dann habe ich Jesus Christus vor Augen. Man könnte meinen, dass dieser prophetische Textabschnitt nach dem Kreuztod Jesu geschrieben wurde. So verblüffend beschreibt er, wie der Gerechte durchbohrt die Sünden von vielen stellvertretend, sühnend trägt. Aber Jesaja schrieb seine Zeilen jahrhunderte vor der Passion, die Jesus durchleiden musste. Ich werde nicht vergessen, wie es mich gepackt hatte, als ich in Jesaja diese Verse erstmals gelesen habe.

Gottesdienst am Karfreitag 2019

An diesem stillen Feiertag möchten wir zusammen kommen, um gemeinsam das Abendmahl zu feiern und uns begreifbar machen, welchen Weg der Sohn Gottes im Gehorsam, Liebe und Hingabe gegangen ist.

 

Jesaja 53, 2 ff: Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Doch es war der Wille des Herrn: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt:

»Mein Bote kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien.

„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“
Die Ausschüttung des Heiligen Geistes - Pfingsten 2018

Gottesdienst zum Jahresende – Sonntag, 30. Dezember 2018

Ein neues Kapitel

Solche Momente kann man nicht festhalten. Im Grund kann man das überhaupt nicht. Manchmal sind wir tief getroffen, wenn die Trauer nach unten zieht, oder unser Herz springt vor Freude. Aber dann, wenig später, merken wir, wie diese Zeit an uns vorbeifliegt. Wie kostbar sie ist und wie unbegreiflich manchmal selbst die Dinge sind, die vor unseren eigenen Augen geschehen.

Was werden sich wohl Petrus und Jakobus gedacht haben, in diesem Moment, der sie fast sprachlos gemacht hat. Dieser Moment, wo Gottes Stimme hörbar wird für sie und Jesus vor ihren Augen verherrlicht wird. Erschrocken fallen sie zu Boden. Aber Jesus hilft ihnen auf.

»Steht auf! Fürchtet euch nicht!«

Die Kapitel fließen so schnell an uns vorbei. Wir stehen kurz davor, ein neues Kalenderjahr aufzuschlagen. Was wartet auf uns? Was nehmen wir mit hinein. Jedenfalls bin ich froh, einen zu haben, der mir selbst dann, wenn ich erschrocken zu Boden gehe, sagt: Steh auf!

Wie ein Herzschlag – regelemäßig und gut

Es ist Sonntag, es ist Gottesdienst. Es ist Gottesdienst, es ist Gemeinschaft. Diese kleinen Formeln bringen es auf den Punkt. Unsere Gemeinschaft ist wie ein Herzschlag, der unseren Körper regelmäßig und gut versorgt. Genauso regelmäßig findet unser Sonntagsgottesdienst statt. Wo Menschen sich dauerhaft begegnen können, wachsen Beziehungen. Und auch Gott möchte uns begegnen. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg. ER kommt uns entgegen.

Christvesper in Mannheim Freie evangelische Gemeinde Gottesdienst

Gottesdienst zum 1. Advent: Es gibt Gerechtigkeit! Predigtreihe + Abendmahl + Mittagessen || So., 02.12.2018

Es gibt Gerechtigkeit!

Wie schwer fällt wohl vielen diese Aussage, die Unrecht kennen oder gar erleiden. Aber hier reden wir von einer Verheißung: Es gibt Gerechtigkeit! Denn Gott ist es, der letztlich richtet. Was schwingt da alles mit: Gerechtigkeit. Die einen denken wohl an faire Löhne, andere an fairen Handel. Aber endet diese Frage wirklich im weltlichen? Wir spüren der biblsichen Antwort nach in einer Predigt mit Pastor Johannes Best zum Psalm 9.

Location & Time: Eisenbahnstraße 14 Mannheim; Beginn 10:10 Uhr

Abendmahl – schmecken, wie freundlich der Herr ist

Jesus selbst hat uns einen mund-vollen Erinnerungsstempel in die Bibel gelegt und einen satten Schluck Erinnerungskultur hinterher. Er setzt das Abendmahl ein. ER reist dabei an, welchen tiefen Sinn sein Tod am Kreuz hat und welche Hoffnung sich dadurch erschließt: Ein neuer Bund. Gemeinsam laden wir Christen ein, als Gemeinschaft der Glaubenden, geradezu zu schmecken, wie freundlich der Herr ist.

Gemeinsames Mittagessen – Bring & Share

Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir gemeinsam Mittagessen. Dazu ist jeder eingeladen, ob er nun etwas dabei ha oder nicht. Wir teilen gerne und freuen uns auf die Tischgemeinschaft.

 

 

 

Taufe am Rheinauer See mit der FeG Mannheim.

Taufe am Rheinauer See – So, 1. Juli 2018 – 9 Uhr

Taufe, eine bewusste Entscheidung – Gnade

Für einige unter uns, ist dieser Sonntag (1. Juli 2018) ein Meilenstein in ihrer Reise mit Christus. Sie haben sich bewusst dafür entschieden: #Taufe! So vollständig kann man die Gnade Gottes erleben!

Und wir freuen uns darauf und möchten sie dabei gerne begleiten. Deshalb sind alle – Gemeindemitglieder, Interessierte und Besucher – herzlich eingeladen, am Sonntag, 1. Juli 2018 um 9 Uhr der Taufe beizuwohnen.

Getauft wird im erfrischendem Nass am Rheinauer See (Strandbereich). Dort – ganz in der Nähe vom Vereinshaus „Rot-Weis“, am Strand, versammeln wir uns. Praise the Lord!

Ein Grund zum Loben

Bei uns geht es am Sonntag, 1. Juli 2018 im Anschluss an die Taufe um 10:10 Uhr im Gottesdienst weiter!

Auch Interesse?

Reift in Dir auch der Wunsch, nicht nur neben Jesus herzulaufen, sondern mit ihm zu sterben (vgl. Römer 6 2 ff.) und mit ihm aufzuerstehen? Dann schreib uns gerne an: info@feg-mannheim.de Gerne lernen wir dich kennen und führen Dich auf deinem Weg via Taufseminar ein Stück weiter: Weiter in die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott!

Wegbeschreibung – Taufe am Rheinauer See

Auf dieser Karte (auch per Link erreichbar) siehst Du

  • wo Du parken kannst,
  • und wo der See ist.

LU meets Mannheim: Gemeinsamer Godi am 8. Juli 2018 in der Lukasschule LU – kein Godi in der Eisenbahnstraße

Sommerlaune, Kinderlachen, Gotteslob

Der Sommer startet richtig durch; und wir sind mit dabei. Gemeinsam mit der FeG Ludwigshafen feiern wir am Sonntag, 8. Juli 2018 (Beginn 10:30 Uhr) unseren gemeinsamen Gottesdienst. Beide evangelische Gemeinden veranstalten regelmäßig zusammen eine Kinderfreizeit.

Zu diesem Sonntag-Godi laden wir ganz besonders alle ein, die bei diesen Events dabei waren, mitgewirkt haben oder einfach mal sehen wollen, wie schön es ist Kind so sein: Ein Kind Gottes!

Der Gottesdienst beginnt um 10:30 Uhr. Im Anschluss gibt es noch ein buntes Programm inkl. gemeinsamen Essen.

Die Lukasschule Ludwigshafen ist in der Bliesstr.1 in 67059 Ludwigshafen am Rhein zu finden.

Achtung – Besonderheit: Kein Gottesdienst in der Eisenbahnstraße

Klar, sind wir als ganze FeG Mannheim in Ludwigshafen am Start. Deshalb findet ausnahmesweise auch kein Gottesdienst in der Eisenbahnstraße 14 in Mannheim (FeG-Gemeindezentrum) an jenem 8. Juli 2018 statt.

 

Gottesdienst und Frühstück zu Christi Himmelfahrt in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim (FeG) am 10. Mai 2018

Himmelfahrt Do, 10. Mai 2018: Gottesdienst mit Frühstück – doppelt Durchstarten

Wiedersehen

Darauf hat Jesus uns vorbereitet. Er kehrt zu seinem Vater zurück. Zuvor begegnet der auferstandene Christus seinen Jüngern mehrmals und richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Zukunft, ihre Aufgaben und die Proben, die anstehen. Aber dieser Abschied ist nicht entgültig. Es wird ein Wiedersehen geben. Praise the Lord!

Durchstarten

Wir bleiben nicht zurück, sondern wir sind in diese Welt gestellt und dürfen in Gottes Reich mitbauen und mitwirken. Damit wir so richtig durchstarten können, wollen wir an Himmelfahrt 2018 (Do, 10. Mai) gemeinsam einen Gottesdienst feiern und zuvor ordentlich Frühstücken (bring and share; wir besorgen die Brötchen).

  • Was? Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt
  • Wann? Donnerstag, 10. Mai 2018, 10:10 Uhr
  • Wo? Eisenbahnstraße 14, 68199 Mannheim (FeG Gemeindezentrum)
  • Vorher? Gemeinsames Frühstück (8.30 Uhr bis 9:30 Uhr) ebenda.

Mit einer Predigt von Stefan Schnabel (Mitglied in der FeG Mannheim; Blogger auf biblipedia.de).

 

Gottesdienst mit österlichen Aufspiel in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim (FeG)

„Quasimodogeniti“ – Wie die neugeborenen Kinder | Gottesdienst am 8. April 2018

Es ist ein interessanter Name, den man dem kommenden Sonntag im Kirchenjahr zumutet „Quasimodogeniti“. Es klingt nach „wie die neugeborenen Kinder (Quasi modo geniti infantes)“.  Es mag sein, dass unsere kultur-konsumgesellschaft Ostern schon hinter sich gelassen hat. Aber wir Christen leben nach wie vor aus diesem historischen Erdbeben!

Ein österlicher Gottesdienst

Unseren Herzschlag für Gott und Gottes Herzschlag für uns kannst Du miterleben. Wir laden Dich ein zu unserem Gottesdienst in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim, jeden Sonntag, 10:10 Uhr im FeG-Gemeindehaus. Wir kommen zusammen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Überblick

Das Wort vom Kreuz - Gotteskraft

Karfreitag: Gottesdienst mit Abendmahl | 30.03.2018

Der Eintritt ist frei!

Und tatsächlich: Wir verlangen keinen Eintritt. So ein nettes Angebot… Aber dieser Gottesdienst befasst sich aus gegeben Anlass – Karfreitag – mit noch einem Preis, denn wir nicht zahlen mussten, der aber fällig war.

Viele Christen feiern einen Tag zuvor – am sog. Grün-Donnerstag – das Abendmahl. Jesus selbst hat es während des Passafests gestiftet und dabei auch explizit gesagt, worin er selbst den Sinn seines Blutvergießens sieht: Den Sinn und Zweck seines Todes am Kreuz. Er sagte, dies ist zur Vergebung unserer Schuld (Mt. 26, 20 ff).

In diesem Gottesdienst am Karfreitag wollen wir in der Predigt von Wolfgang Schulze daran anknüpfen: An dem Moment, an dem an einem Ort Gerechtigkeit, Zorn und Liebe in Hingabe am Kreuz zusammen kommen. Die Predigt wird Wolfgang Schulze, Pastor der FeG Mannheim, halten.

 

Jesus kommt an - bei den Menschen und in Jerusalem. Gemeinsam feiern wir den Palmsonntag in einem Gottesdienst in unserer Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim.

Jesus kommt an: Palmsonntagsgottesdienst | 25. März 2018

Warst Du schon einmal mitten in einer Menschenmenge und alle jubeln? Ja sie singen sogar vor Freude! Und den Grund dafür trägst Du wahrhaftig auf deinem jungen Rücken. Obwohl Du sonst im Ranking nicht hoch gesattelt bist – eher Maultier statt Prachthengst; Fiat statt Ferrari – stehst Du genau da, wo die Scheinwerfer hin leuchten. Genau: Du bist der Esel, auf dem Christus in Jerusalem hin einreitet. Jesus, der König (Lukas 19, 28 ff)!

Nun, Du bist nicht wirklich ein Esel. Aber vielleicht interessiert dich dennoch, weshalb Jesus diesen Weg nimmt und wer das ist: Christus. Was das mit diesem Esel soll… Was sagen diese Bilder, diese Szenen?

Und Du kannst ihm dienen

Was wird dieser Esel – wenn er es begreifen könnte – wohl gedacht haben. Was er wohl über die Menschen dachte, die Menschheit insgesamt. Erst jubeln sie ihren Jesus zu; dann kreuzigen sie ihren Christus.

Gottes Plan – deine Antwort

Vielleicht hätte der Esel gewollt, dass Du dir klarmachst, dass euer gemeinsamer Schöpfer eine Pasion vor sich hat. Dass es ihm etwas bedeutet, was zwischen euch ist. Und das er seinen einzigen Sohn gab, damit diese Kluft überwunden wird.

Nun, den Esel kannst Du nicht fragen. Gewiss nicht. Aber die Frage wäre es wert: Was hat das mti mir zu tun? Komm, find es heraus – willkommen!

Zottelbande in der FeG Mannheim - im Kindergartenalter Gott entdekcne - Freude & Staunen

„Papa Gemeinde!“ Gottesdienst am 18. Februar 2018

Es ist total krass, wie schnell sie heranwächst. Miriam – unsere Tochter. Keine zwei Jahre alt, weiß sie schon genau, was sie will (und sehr oft, was sie nicht will…). Wenn wir Sonntagmorgen gemeinsam unsere Sachen packen, schart sie schon mit den Füßen: „Papa Gemeinde!“ Da will sie hin. Da ist sie gerne.

Und auch für uns als Eltern hat diese Gemeinde viel im Angebot. Neben einer satten Kinder– und Jugendarbeit, mehreren Kindergottesdiensten parallel zum Godi am Sonntag haben wir mit dem Eltern-Kind-Raum eine super Rückzugsmöglichkeit – samt Spielzeug und live-Übertragung. Hier fühlen wir uns wohl.

Das Setting stimmt; der Inhalt auch

Aber letztlich kommt es auch auf den Inhalt an. Und der orientiert sich fest am Wort Gottes. Dadurch (gerade dadurch!) werden Predigten zu etwas, was sie sein sollen. Nahrhaft.

Kostprobe – gerne

Wir laden dich herzlich ein zu unseren Gottesdiensten. Sie sind der Herzschlag unserer Gemeinde. Hier kommen wir alle zusammen –  Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!

 

Gottesdienst feiern mit Abendmahl und anschließendem Mittagessen - so kann evangelische Gemeinschaft erlebt werden: Mit Gott und ihm zu Ehre!

Gottesdienst mit Abendmahl und gemeinsamen Mittagessen | 4. Februar 2018

… wie freundlich der Herr ist!

Wir feiern Abendmahl. Für mich ist das immer wieder ein Highlight. War es doch ein Abendmahl, bei dem mir klar wurde, was für eine gigantische Gotteskraft das „Wort vom Kreuz“ hat: Gott persönlich, menschgeworden in Jesus, wirft sich am Kreuz seinem Zorn über unsere Sünden entgegen. Er opfert sich zur Vergebung unserer Schuld. Dort am Kreuz treffen Zorn, Liebe und Gerechtigkeit aufeinander.

Ein Geheimnis – das erlebt werden will

Und genau deshalb kommen wir zusammen – gemeinsam. Wir wollen Gott loben und preisen; er will uns dienen. Wir feiern in seinem Namen – im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Willkommen!

Anschließend Mittagessen

Jeder ist willkommen, nach dem Gottesdienst mit uns zusammen das Mittagessen in evangelischer Gemeinschaft zu genießen. Wer kann, bringt etwas mit. Es genügt immer für alle. Die Teilnahme ist kostenlos. Getränke, Becher, Essen und Teller usw. stellen wir.

 

Paddelschläge aus Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - unser Kurs im Glaubensleben.

Im Ruderboot des Glaubens – ein Predigt zum Nachlesen

Der Rahmen einer Begegnung – Intro

Im Intro zu unserer Szene sehen wir Massen von Menschen. Wir sind in Jerusalem. Wir haben Volksfest-Stimmung: Das Passahfest wird gefeiert. Von überall pilgern Juden zum Tempel, um dort Gott anzubeten.

Das Passah ist ein Fest des Dankes, ein Fest der Befreiung. Es erinnert seit Generationen an den Ausbruch aus der Knechtschaft in Ägypten, die Gott schenkte. Aber diesmal ist etwas anders – eine Sensation liegt in der Luft: Jemand sei von den Toten auferweckt worden. Und der, der dies getan habe, wäre auch in Jerusalem.

Tatsächlich: Jesus ist in Jerusalem angekommen und wird dort unter Hosianna-Sprechchören empfangen. Wo er hinkommt, laufen ihm die Menschen begeistert entgegen. Sie wollen sehen, wer dieses Wunder vollbracht hat. Die Stimmung ist super.Naja, fast alle haben gute Laune – die geistliche Oberschicht hatte üble Laune – Johannes 12:

19 Nur die Pharisäer warfen sich gegenseitig vor: »Nun seht ihr, dass ihr so nichts erreicht! Alle Welt rennt ihm hinterher!«

Wir möchten Jesus sehen

Mit dieser Kulisse steigen wir ein in unseren Predigttext – Johannes 12, 20 bis 26. Er beginnt mit einer satirischen Feinheit. Denn während die Pharisäer in ihrer Verbitterung in Übertreibungen schwelgen – “alle, alle (!) Welt rennt ihm hinterher” – hält Gott tatsächlich an diesem Weitwinkel fest.

20 Unter den Festbesuchern waren auch Menschen aus anderen Völkern, die Gott in Jerusalem anbeten wollten. 21 Sie kamen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: »Herr, wir möchten Jesus sehen!«

Wer war das? Wer wollte Jesus sehen? Es waren Pilger – vermutlich Griechen. Auch sie wollten Gott in Jerusalem anbeten. Aber bei dieser Pilgergruppe können wir uns sicher sein: Ihnen war ihr Glaube ernst und wichtig. Dies zeigt sich besonders daran, da dies Pilger gar keine Juden waren; sie sind nicht-jüdischer Herkunft. Aber sie sind zum jüdischen Glauben übergetreten. Als sog. Proselyten durften sie mit den Juden gemeinsam im Tempel Gott anbeten.

Wir können annehmen, dass sie einen längeren Weg hatten – eine Pilgerreise nach Jerusalem. Ihr Glaube war es ihnen wert. Und sie wollten näher ran: Näher zu Gott. Jetzt wollten sie Jesus sehen. Deshalb fragten sie bei seinen Jüngern persönlich nach: „Philippus, wir möchten Jesus sehen!“ Diese Pilger sehnen sich nach Gotteserfahrung.

22 Philippus sprach mit Andreas darüber, dann gingen sie gemeinsam zu Jesus und teilten es ihm mit.

Wir möchten Jesus kennen lernen

In Vers 22 bekommen wir jedenfalls nur mit, dass Jesus über diese Anfrage informiert wird. Er aber reagiert nicht mit einem “Ja” oder “Nein”. Jesus sagt zu seinen Jüngern etwas Bemerkenswertes. Irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hatte. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt, weil es einfach in ein größeres Bild gehört.

23 Er sagte ihnen: »Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden. 24 Ich sage euch die Wahrheit: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Du gehst zu Jesus und informierst ihn darüber, dass ihn ein paar Leute sehen wollen. Und er reagiert mit diesen Worten (Vers 23 und 24). Wie wird das wohl in den Ohren von Philippus geklungen haben? Ich meine, die Jünger waren chancenlos. Sie waren zwar dabei, aber sie konnten nicht wie wir im Rückblick auf die gesamte Geschichte schauen. Die Reaktion Jesu war irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hat. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt – gerade, weil sie in ein größeres Bild gehört. Was war aber dieses Bild? Wovon redet Jesus?

Den Tod am Kreuz vor Augen

Christus wusste genau, dass die Menschen, die ihm jetzt voller Freude zujubeln, schon bald seinen Tod verlangen. Dieser Tiefpunkt steht ihm bevor. Als Mathematiker liebe ich die Mathematik Gottes – gerade ihre biblischen Spielarten: Was in den Augen des Menschen ein sinnloser Tiefpunkt ist, wird von Gott zum Hochpunkt invertiert.

»Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Um zu verdeutlichen, was Jesus meint, benutzt er das Bild vom Weizenkorn. Vers 24 beginnt mit den Worten „ich sage euch die Wahrheit“. Andere Übersetzungen geben genauer wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“. Mit dieser Wiederholung unterstreicht Jesus die Bedeutung seiner folgenden Worte.

Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Er gibt uns ein Mini-Gleichnis. Jesus wendet das biologische Gesetz, wonach der Tod eine Voraussetzung für neues Leben ist, auf sich selbst an. Denn er wird es sein, der sterben und begraben wird. Aber mit Tod und Begräbnis ist es nicht vorbei. Auch nicht beim Weizen. Das Weizenkorn stirbt im Boden, aber es keimt und bringt viel Frucht. Gerade weil es in den Boden gekommen ist und dort starb, um zu keimen. In Analogie hierzu sieht Jesus sein kommendes Leiden. Durch seinen Tod werden die Kinder Gottes das Leben erhalten. Aber lassen wir die Worte Jesu nochmal in unseren Ohren klingen.

Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Ich meine, dass hiermit nicht nur ein Blick in die unmittelbare Zukunft geworfen wird – quasi als Ansage. Denn zugleich klingt hier an, dass sich jetzt ein lang erdachter Plan verwirklicht. Jetzt (!) naht die Stunde – die Zeit – in der Gott seinen Plan verwirklicht.

Ein Fest der Befreiung – Passah

Schärfen wir unseren Blick. Nehmen wir die Informationen war, die wir haben Das Passahfest umrahmt das Geschehen. Es ist ein Fest zur Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft (2. Mose 12):

Der Begriff Passah ist eine Abwandlung und heißt so viel wie “vorüberschreiten”, “überspringen” oder “auslassen”. Gemeint sind die jüdischen Häuser während des Strafgerichtes Gottes in Ägypten. Ihr Unterdrücker, der ägyptische Pharao, wollte die Juden nicht frei lassen. Gott beugte ihn mit mehreren Plagen. In einer davon zog der Todesengel in jedes Haus. Nur an den Häusern, an denen auf Gottes Anweisung hin ein Zeichen mit dem Blut eines Opfer-Lammes gemalt wurde, kehrte der Tod nicht ein. Der Todesengel zog vorüber.

Vor dieser historischen Kulisse spielt die Szene mit Jesus in Jerusalem. Bald schon wird man das Passah-Lamm in jedem Haus essen. Gott rettete punktuell in Ägypten; jetzt greift er aber final ein: Jesus führt den Willen seines Vaters aus. Er wird zum Opferlamm Gottes – für uns. Sehr deutlich zeigt er dies beim Passah-Mahl, das er noch im Laufe dieses Festes mit seinen Jüngern feiert. Uns begegnen seine Worte beim Abendmahl – Matthäus 26:

26 Während sie [das Passah-Lamm] aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« 27 Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.

So teuer erkauft Dich Gott von deiner Schuld. Diesen Sinn sah Jesus in seinem Weg, in seinem Leiden. Durch sein Sterben, seine totale Hingabe wird er – genauso wie das Weizenkorn in seinem Mini-Gleichnis – viel Frucht bringen.

Jesus wird zum „Lamm Gottes“ (Johannes 1, 29.36). Er ist das finale Opfer, von dem schon Jesaja prophezeite (Jesaja 53, 10) und von dem beispielsweise Paulus in seinen Briefen an die Römer (Römer 8) und Hebräer (Hebräer 10) schreibt.

Das verneinte Evangelium

Jetzt denken vielleicht einige von euch: Menschen‘ s Kind, Stefan! Was erzählst Du uns da? Ist es echt nötig, dass du uns das kleine ABC im christlichen Glauben durchbuchstabierst? Dann habe ich eine bitter-saftige Warnung für Euch: Ich schreibe nicht nur selbst auf einen christlichen Blog – biblipedia.de. Ich schaue auch weit über den Tellerrand, was die anderen Blogger bringen.

Deren Beiträge werden tausendfach häufiger gelesen. Sie sind Influencer. Selbst Kernelemente dieses kleine Jesus-ABC werden grundlegend in Frage gestellt. Aber nicht nur sie irren und verwirren hier! Bis hinein in die höchsten Gremien und Ämter vieler Kirchen stößt man sich an den Gedanken, dass der Kreuztod Jesu eine solche Heilsbedeutung als Sühne für uns Christen hat. Sie stören sich an einem Gott, der Gericht hält; an einem Gott, der sein Sohn opfert, um uns zu retten. Sie stören sich an Gott.

Theologisch gesehen können wir froh sein, dass Jesus Christus selbst das Abendmahl mit seinen begleitenden Worten gestiftet hat (Lukas 22, 14 ff., Markus 14, 22 ff., Mt 26, 17 ff.; 1. Kor 11,17 ff.). Solange (!) wir als Christen es feiern, wirkt es wie ein starker, sichtbarer Turm Gottes gegen ein „andere Evangelium“.

Gotteserkenntnis

Meine Überschrift für diesen Teil der Predigt lautet: Wir wollen Jesus erkennen. Auf Warnung von eben kann ich dir nämlich einen fröhlichen Rat geben: Strebe nach Gotteserkenntnis; fragt nach der gesunden Lehre!

Wenn Du Jesus nur kurz aufflackern siehst (z.B. als toller Ethiklehrer), ihn aber nicht im biblischen Zeugnis erkennst und begreifst, dann werden dir manche Irrlehrer*innen bald auch noch diese bisschen Sicht auf Jesus nehmen oder du verlierst ihn ganz von selbst aus den Augen.

Paulus redet in seinem Brief an die Epheser (Epheser 6) nicht umsonst von einem geistlichen Kampf. Oder um es anders zu sagen: Wir sind heute mitten drin im Geschehen des Galaterbriefs – falsche Christusse, falsche Evangelien, verwirrende und irrende Theologien.

Du kannst es dir mit diesem Bild hier merken. Um vorwärts zu kommen, musst Du auf beiden Seiten rudern. Und so ist es auch im Glauben: Dich muss es wie die Griechen in unseren Text zu Jesus ziehen:

  • Wir möchten Jesus sehen (sinnlich, erfahrbar) – Gotteserfahrung!
  • Und genauso brauchst Du ab und zu ein kräftigen Stoß auf der anderen Seite: Biblischen Lehre – Gotteserkenntnis.
  • Wenn du nur auf einer Seite paddelst, dann drehst du dich schlicht und einfach im Kreis: Um dich selbst herum

Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - Wie gesunde Lehre und ein geistliches Leben auf Kurs halten. Visualisierung zu einer Predigt von Stefan Schnabel

Wir möchten Jesus folgen

Bei uns auf dem Dorf gibt es das Sprichwort: Wu willste dann dei Ha hi hu?“ [Alles klar?] Auf Hochdeutsch heißt das: Wo willst du denn dein Heu hinhaben? Das Sprichwort fragt nach einem Ziel, einen Kurs und letztlich nach einer Aufgabe. Und diese Frage liegt auch nahe hinsichtlich unseres Glaubenslebens. Welche Rolle Jesus spielt, wer er ist, haben wir ja schon angerissen. Aber was ist mit uns? Mit dir? Wir hören wieder auf Jesus – Johannes 12:

25 Wer an seinem Leben festhält, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt loslässt, wird es für alle Ewigkeit gewinnen.

Was ist nun die Bedeutung dieser feierlichen Worte? Vers 25 zeigt uns, vor welcher Entscheidung jeder von uns steht. Entweder du hältst an deinem Leben, deiner Identität fest: Dann wirst du schlicht und einfach sterben. Oder aber du entscheidest dich gegen dich selbst – für Jesus. Dann wirst du die Ewigkeit gewinnen. Deine Einstellung, deine Entscheidung wird folgenschwer sein. In erster Linie ist es eine Frage zwischen Dir selbst und Jesus. Wer soll auf dem Thron deines Herzens sitzen: Du oder ER?

Ist das nicht krass!? Wir denken bei unseren Entscheidungen oft die anderen mit. Welchen Fernseher kauft sich mein Nachbar? Gut, dann kauf ich mir noch mehr ‚Hauptsache Spaß‘. Hier, vor Jesus, geht es nur um deine (!) Beziehung zu ihm.

Egal wie unrühmlich sich andere Christen verhalten:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal wie viel Blut und Schuld sich in der Kirchengeschichte aufgestaut hat:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob deine Kollegen über das „Wort vom Kreuz“ lachen:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob es Menschen gibt, die mehr und größere Sünden verzapft haben:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Die Karten liegen auf dem Tisch. Die Allversöhnung ist nicht dabei. Trotzdem, oder gerade deshalb, darfst du wählen. Lasst dich mit Gott versöhnen! Gottes Angebot ging raus an alle: Er hat für alle, auch für Dich gezahlt: Leidend und liebend!

Dein Weg trennt sich hier

Vielleicht stehst Du hier und grübelst, welchen Weg Du einschlägst. Dann bist Du in einem Glaubenskurs genau richtig! Oder schließe dich einem Hauskreis an. Steige ins Boot und versuch zu rudern: Gotteserfahrung & Gotteserkenntnis. Geh in eine treue Gemeinde – gemeinsam kommt man weiter!

Vielleicht bist Du schon weiter – du rudest längst. Du haben sich für Jesus entschieden und damit gegen sich selbst gewählt. Für euch Kinder Gottes ist bestimmt.

26 Wer mir dienen will, der soll mir nachfolgen. Wo ich bin, soll er auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.«

Jesus folgen heißt ihm dienen – und nicht sich selbst. Der Vater ehrt nur die, die den Sohn ehren.

Früchte – aber welche Früchte?

Aber wie kann das umgesetzt werden? Vielleicht indem jeder von uns ebenso zum Weizenkorn wird und viel Frucht bringt. Mir fallen spontan die „Früchte des Heiligen Geistes“ ein, von denen Paulus in seinen Brief an die Galater schreibt (Gal 5). Er sieht einen Kampf in uns – zwischen dem Heiligen Geist in uns und unserem ursprünglichen Wesen, unsrer fleischlichen Seite.

Der Apostel Paulus zeigt uns, nach welchen Früchten wir uns ausstrecken und von welchen wir die Finger lassen sollen. Welche wir erbitten und gegen welche wir ankämpfen wollen.

19 Gebt ihr dagegen eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben 21 ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen.

22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, 23 Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern

Das sind also Ideen für gute Früchte in unserem Leben und Hinweise, welche schlechten Früchte wir lieber vermeiden. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Auch für mich!

Aber dieser Zugriff auf den Galaterbrief als Ideenquelle ist für mich nur ein assoziativer Gedanke. Welche Früchte es sind, die du bewusst oder unbewusst – mit Gottes Hilfe – hervorbringst, kann durchaus individuell sein. Öffne Gott dein Leben. Lass ihn, deinen Herrn walten. Als Christen haben wir keinen Lieferzwang (mehr)!

Wir sind so frei!

Zusammengefasst

  • Links paddeln – wir möchten Jesus sehen (Glaubenserfahrung)
  • Rechts paddeln – wir möchten Jesus erkennen (Gotteserkenntnis)
  • Unser Kurs – wir möchten Jesus nachfolgen (fruchtige Jüngerschaft)

Amen!

Diese Predigt hat Stefan Schnabel in der FeG Mannheim am 21. Februar 2018 im Rahmen eines Zeugnisgottesdienstes gehalten. Der Artikel ist erstmals erschienen auf biblipedia.de und kann hier im Orginal nachgelesen werden.
„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“
Vom sterbenden Weizenkorn, dass Frucht bringt, wenn es in den Boden geht. Die Bedeutung der Worte Jesu für unser Leben im Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim (FeG Mannheim) mit einer Predigt von Stefan Schnabel (Blogger auf biblipedia.de)

Wir wollen Jesus! Gottesdienst mit Sehnsucht | Sonntag, 21.01.2018

Sensation oder Sehnsucht

Es könnte reine Sensationslust sein: Sie wollten Jesus sehen. Die Chance verpassen – nein! Wenn man schon da ist, dann nimmt man diesen Moment auch mit. Aber es könnte auch mehr sein: Eine tiefe Sehnsucht. Sehnsucht nach wahrhaftiger Gottesnähe. Denn Gott ist so unbegreiflich, so komplex, dass wir ihn nicht fassen, ergründen, erforschen und schon gar nicht kontrollieren können. Er entzieht sich uns – wenn er will. Wir haben nur eine Chance: Er selbst teilt sich mit. Was verschlossen ist, wird dann offenbar.

Wir wollen Jesus – sehen, erkennen, folgen

Als Christ glaube ich, dass Gott tatsächlich diesen Schritt gegangen ist: Er zeigt sich uns. Er teilt sich mit und erhellt die Dunkelheit unserer Unwissenheit. Davon muss schlicht und einfach Faszination ausgehen. An der kamen auch Pilger in Jerusalem nicht vorbei. Sie wollten Jesus sehen. Gehen wir in diesem Gottesdienst ein Stück weit mit auf ihre Reise. Lasst uns der Frage nachforschen, wen sie genau zu sehen bekamen und welche Bedeutung die Worte Jesu hier haben, die wir durch den Evangelisten Johannes erfahren.

Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren. Johannes 12, 25.

Auf einem Blick

Die ausformulierte Predigt kannst Du in diesem Blog-Beitrag lesen.
Alpha Glaubenskurs in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim - Jesus inside.

Alpha-Gäste-Gottesdienst – Christsein heute mit Henrik Otto | 14. Januar

Christsein heute

Wer heute Christ ist, ist das in der Regel aus Entscheidung heraus geworden. Wir leben in einem multi-optionalen Umfeld und wir sind auf der Suche nach Halt und Orientierung, nach Segen! Aber was ist wirklich wichtig? Welcher Weg ist wahrhaftig und nicht einfach die leere Lüge einer trendigen Philosophie? Was ist so attraktiv, dass es auch dann seine Anziehung behält, auch wenn der Zeitgeist seine Richtung wechselt. Orientierung ist gefrag.

Nenrick Otto, Bundessekretär der FeG Deutschland, wird uns in seiner Predigt verraten, warum er diese Fragen mit der Entscheidung, Christ zu werden, beantwortet bekommt und wie die Reise dann erst richtig loslegt.

Alpha – ein Anfang einer Suche

Dieser Gottesdienst ist unsere Visitenkarte für den offenen Alpha-Glaubenskurs: Eine Entdeckungsreise in den christlichen Glauben hinein. Alpha bietet Raum für Fragen, Raum für eine Antwortsuche, Gemeinschaft, lecker Essen und sogar ein Wochenendausflug. Mehr Infos dazu hier.

Chruch Service Mannheim evangelical Communty Translation FeG

Kindergottesdienst

Parallel dazu erleben die Kinder in ihrem eigenen Gottesdienst Geschichten, Musik, Spiel und Spaß. Auch Eltern mit „Krabbelkindern“ können den Gottesdienst aus einem eigenen Raum mitverfolgen.

Kontakt

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