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Glaubenskurs Alpha-Kurs in der FeG Mannheim ab Januar 2019

Alphakurs 2019 – dem Glauben auf der Spur

Kurse sind uns bekannt. Egal ob Segelkurs, Tanzkurs, Sprachkurs, Schwimmkurs, Kochkurs… Mit ihnen steuern wir an, was wir vor Augen haben. Hier bekommen wir Ausrichtung, Unterstützung, Gemeinschaft und Lernangebote. Dass ist oft der Stoff, den wir brauche, um zu zünden.

Aber das sind alles nur einzelne Kurse: Einer für das Schwimmen, einer für‘ s Kochen, ein anderer für den Urlaub. Wie sieht es mit dem Kurs in meinem LEBEN aus – grundlegend? Wir wollen Dich inspirieren, treffen, unterstützen, begaben, ausrichten, mit Wissen versorgen und gemeinsam aufbrechen. Willkommen zum Alpha-Glaubenskurs!

Alphakurs buchstabiert

A – alle sind willkommen!

Es müssen keine Vorkenntnisse mitgebracht werden. Egal, ob Du dich zum ersten Mal über den christlichen Glauben informieren willst, oder schon lange als Christ lebst: Der Kurs behandelt wichtige Fragen, über die es sich in jedem Fall nachzudenken lohnt.

L – lernen und lachen

Wir wollen in diesem Kurs intensiv mit- und voneinander lernen, aber nicht ohne auch Spaß zu haben. Wir glauben, dass beides zusammen möglich ist.

P – Pasta, Pizza, Pellkartoffeln…

Jeder Abend beginnt mit einem Essen. Das ist eine gute Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen.

H – helfen und helfen lassen auf dem Weg zum Glauben

Sich gegenseitig helfen auf dem Weg zu einem besseren Verständnis dessen, was es bedeutet Christ zu sein. Dazu geben Gespräche in der Gruppe ausreichend Gelegenheit. Der Kurs lebt von den Beiträgen und Fragen, die Du mit in die Gruppe bringst.

A – alle Fragen sind erlaubt

Der Kurs soll ein Ort sein, an dem keine Frage für zu dumm, zu unwichtig oder zu unfromm gehalten wird. Jeder soll die Möglichkeit haben, seine mitgebrachten Fragen los zu werden und zu hören, was die Anderen darüber denken.

Ablauf eines Alphaabends

Wie läuft so ein Abend ab? Wir starten um 19 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen. Ca. 19:45 Uhr gibt es dann auch endlich Futter für die Seele. Darauf lassen wir uns mit etwas Musik (Lobpreis) ein, 19:50 Uhr. Jeder Abend hat ein besonders Thema. Referiert von jemanden, dem es am Herzen liegt, darüber nachzudenken, etwas zu teilen, zu beten und zu hören. Dass alles geht dann nicht echolos an uns vorbei. Erfrischt durch eine leckere Kaffeepause (20:45 Uhr) harken wir in den Kleingruppen nach – bis 21:45 Uhr.

Vielleicht klingt der Rahmen noch etwas „trocken“. Keine Frage: Er wird sich mit Leben, mit Gemeinschaft, mit Fragen, Inspiration, Begeisterung und biblsichen Suchen und Finden füllen. Es macht einfach Spaß, so wundervoll aus dem Alltag auszubrechen und tief zu schöpfen. Willkommen:

Die Themen:

17.01. Christ sein, Glaube – was heißt das?
24.01. Wer ist Jesus?
31.01. Was bedeutet sein Tod für mich?
07.02. Wie kann ich beten – was habe ich davon?
14.02. Wie kann ich die Bibel lesen und verstehen?
21.02. Wie führt uns Gott?

23./24.02. Das Alpha – Wochenende
Wie kann ich im Geist und in der Kraft Gottes leben?

28.02. Wie kann ich dem Bösen widerstehen?
07.03. Wie heilt Gott heute?
14.03. Wie lebe ich, was ich glaube?
21.03. Wozu ist Gemeinde da?

Die Gottesdienste zum Alpha – Kurs 2019:
(jeweils am Sonntag um 10.10 Uhr)

13.01. Christsein heute – wichtig, wahr, attraktiv?
24.03. Wie kann ich das Beste aus meinem Leben machen?

Location:

Bis auf das Alpha-Wochenende finden alle Treffs und Gottesdienste statt im

FeG-Gemeindezentrum
in der Eisenbahnstraße 14
in 68199 Mannheim

Kontakt

Für Rückfragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung.

Pastor Johannes Best

E-Mail: info@feg-mannheim.de
Tel. 0621 – 43 729 133 (Büro)

Veranstalter:

Freie evangelische Gemeinde (FeG) Mannheim
Eisenbahnstraße 14 in 68199 Mannheim

Paddelschläge aus Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - unser Kurs im Glaubensleben.

Im Ruderboot des Glaubens – ein Predigt zum Nachlesen

Der Rahmen einer Begegnung – Intro

Im Intro zu unserer Szene sehen wir Massen von Menschen. Wir sind in Jerusalem. Wir haben Volksfest-Stimmung: Das Passahfest wird gefeiert. Von überall pilgern Juden zum Tempel, um dort Gott anzubeten.

Das Passah ist ein Fest des Dankes, ein Fest der Befreiung. Es erinnert seit Generationen an den Ausbruch aus der Knechtschaft in Ägypten, die Gott schenkte. Aber diesmal ist etwas anders – eine Sensation liegt in der Luft: Jemand sei von den Toten auferweckt worden. Und der, der dies getan habe, wäre auch in Jerusalem.

Tatsächlich: Jesus ist in Jerusalem angekommen und wird dort unter Hosianna-Sprechchören empfangen. Wo er hinkommt, laufen ihm die Menschen begeistert entgegen. Sie wollen sehen, wer dieses Wunder vollbracht hat. Die Stimmung ist super.Naja, fast alle haben gute Laune – die geistliche Oberschicht hatte üble Laune – Johannes 12:

19 Nur die Pharisäer warfen sich gegenseitig vor: »Nun seht ihr, dass ihr so nichts erreicht! Alle Welt rennt ihm hinterher!«

Wir möchten Jesus sehen

Mit dieser Kulisse steigen wir ein in unseren Predigttext – Johannes 12, 20 bis 26. Er beginnt mit einer satirischen Feinheit. Denn während die Pharisäer in ihrer Verbitterung in Übertreibungen schwelgen – “alle, alle (!) Welt rennt ihm hinterher” – hält Gott tatsächlich an diesem Weitwinkel fest.

20 Unter den Festbesuchern waren auch Menschen aus anderen Völkern, die Gott in Jerusalem anbeten wollten. 21 Sie kamen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: »Herr, wir möchten Jesus sehen!«

Wer war das? Wer wollte Jesus sehen? Es waren Pilger – vermutlich Griechen. Auch sie wollten Gott in Jerusalem anbeten. Aber bei dieser Pilgergruppe können wir uns sicher sein: Ihnen war ihr Glaube ernst und wichtig. Dies zeigt sich besonders daran, da dies Pilger gar keine Juden waren; sie sind nicht-jüdischer Herkunft. Aber sie sind zum jüdischen Glauben übergetreten. Als sog. Proselyten durften sie mit den Juden gemeinsam im Tempel Gott anbeten.

Wir können annehmen, dass sie einen längeren Weg hatten – eine Pilgerreise nach Jerusalem. Ihr Glaube war es ihnen wert. Und sie wollten näher ran: Näher zu Gott. Jetzt wollten sie Jesus sehen. Deshalb fragten sie bei seinen Jüngern persönlich nach: „Philippus, wir möchten Jesus sehen!“ Diese Pilger sehnen sich nach Gotteserfahrung.

22 Philippus sprach mit Andreas darüber, dann gingen sie gemeinsam zu Jesus und teilten es ihm mit.

Wir möchten Jesus kennen lernen

In Vers 22 bekommen wir jedenfalls nur mit, dass Jesus über diese Anfrage informiert wird. Er aber reagiert nicht mit einem “Ja” oder “Nein”. Jesus sagt zu seinen Jüngern etwas Bemerkenswertes. Irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hatte. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt, weil es einfach in ein größeres Bild gehört.

23 Er sagte ihnen: »Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden. 24 Ich sage euch die Wahrheit: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Du gehst zu Jesus und informierst ihn darüber, dass ihn ein paar Leute sehen wollen. Und er reagiert mit diesen Worten (Vers 23 und 24). Wie wird das wohl in den Ohren von Philippus geklungen haben? Ich meine, die Jünger waren chancenlos. Sie waren zwar dabei, aber sie konnten nicht wie wir im Rückblick auf die gesamte Geschichte schauen. Die Reaktion Jesu war irgendwie etwas, was mit ihrer Anfrage zu tun hat. Dann aber doch aus dem Rahmen fällt – gerade, weil sie in ein größeres Bild gehört. Was war aber dieses Bild? Wovon redet Jesus?

Den Tod am Kreuz vor Augen

Christus wusste genau, dass die Menschen, die ihm jetzt voller Freude zujubeln, schon bald seinen Tod verlangen. Dieser Tiefpunkt steht ihm bevor. Als Mathematiker liebe ich die Mathematik Gottes – gerade ihre biblischen Spielarten: Was in den Augen des Menschen ein sinnloser Tiefpunkt ist, wird von Gott zum Hochpunkt invertiert.

»Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Um zu verdeutlichen, was Jesus meint, benutzt er das Bild vom Weizenkorn. Vers 24 beginnt mit den Worten „ich sage euch die Wahrheit“. Andere Übersetzungen geben genauer wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“. Mit dieser Wiederholung unterstreicht Jesus die Bedeutung seiner folgenden Worte.

Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.

Er gibt uns ein Mini-Gleichnis. Jesus wendet das biologische Gesetz, wonach der Tod eine Voraussetzung für neues Leben ist, auf sich selbst an. Denn er wird es sein, der sterben und begraben wird. Aber mit Tod und Begräbnis ist es nicht vorbei. Auch nicht beim Weizen. Das Weizenkorn stirbt im Boden, aber es keimt und bringt viel Frucht. Gerade weil es in den Boden gekommen ist und dort starb, um zu keimen. In Analogie hierzu sieht Jesus sein kommendes Leiden. Durch seinen Tod werden die Kinder Gottes das Leben erhalten. Aber lassen wir die Worte Jesu nochmal in unseren Ohren klingen.

Die Zeit ist gekommen. Jetzt soll der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Ich meine, dass hiermit nicht nur ein Blick in die unmittelbare Zukunft geworfen wird – quasi als Ansage. Denn zugleich klingt hier an, dass sich jetzt ein lang erdachter Plan verwirklicht. Jetzt (!) naht die Stunde – die Zeit – in der Gott seinen Plan verwirklicht.

Ein Fest der Befreiung – Passah

Schärfen wir unseren Blick. Nehmen wir die Informationen war, die wir haben Das Passahfest umrahmt das Geschehen. Es ist ein Fest zur Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft (2. Mose 12):

Der Begriff Passah ist eine Abwandlung und heißt so viel wie “vorüberschreiten”, “überspringen” oder “auslassen”. Gemeint sind die jüdischen Häuser während des Strafgerichtes Gottes in Ägypten. Ihr Unterdrücker, der ägyptische Pharao, wollte die Juden nicht frei lassen. Gott beugte ihn mit mehreren Plagen. In einer davon zog der Todesengel in jedes Haus. Nur an den Häusern, an denen auf Gottes Anweisung hin ein Zeichen mit dem Blut eines Opfer-Lammes gemalt wurde, kehrte der Tod nicht ein. Der Todesengel zog vorüber.

Vor dieser historischen Kulisse spielt die Szene mit Jesus in Jerusalem. Bald schon wird man das Passah-Lamm in jedem Haus essen. Gott rettete punktuell in Ägypten; jetzt greift er aber final ein: Jesus führt den Willen seines Vaters aus. Er wird zum Opferlamm Gottes – für uns. Sehr deutlich zeigt er dies beim Passah-Mahl, das er noch im Laufe dieses Festes mit seinen Jüngern feiert. Uns begegnen seine Worte beim Abendmahl – Matthäus 26:

26 Während sie [das Passah-Lamm] aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« 27 Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.

So teuer erkauft Dich Gott von deiner Schuld. Diesen Sinn sah Jesus in seinem Weg, in seinem Leiden. Durch sein Sterben, seine totale Hingabe wird er – genauso wie das Weizenkorn in seinem Mini-Gleichnis – viel Frucht bringen.

Jesus wird zum „Lamm Gottes“ (Johannes 1, 29.36). Er ist das finale Opfer, von dem schon Jesaja prophezeite (Jesaja 53, 10) und von dem beispielsweise Paulus in seinen Briefen an die Römer (Römer 8) und Hebräer (Hebräer 10) schreibt.

Das verneinte Evangelium

Jetzt denken vielleicht einige von euch: Menschen‘ s Kind, Stefan! Was erzählst Du uns da? Ist es echt nötig, dass du uns das kleine ABC im christlichen Glauben durchbuchstabierst? Dann habe ich eine bitter-saftige Warnung für Euch: Ich schreibe nicht nur selbst auf einen christlichen Blog – biblipedia.de. Ich schaue auch weit über den Tellerrand, was die anderen Blogger bringen.

Deren Beiträge werden tausendfach häufiger gelesen. Sie sind Influencer. Selbst Kernelemente dieses kleine Jesus-ABC werden grundlegend in Frage gestellt. Aber nicht nur sie irren und verwirren hier! Bis hinein in die höchsten Gremien und Ämter vieler Kirchen stößt man sich an den Gedanken, dass der Kreuztod Jesu eine solche Heilsbedeutung als Sühne für uns Christen hat. Sie stören sich an einem Gott, der Gericht hält; an einem Gott, der sein Sohn opfert, um uns zu retten. Sie stören sich an Gott.

Theologisch gesehen können wir froh sein, dass Jesus Christus selbst das Abendmahl mit seinen begleitenden Worten gestiftet hat (Lukas 22, 14 ff., Markus 14, 22 ff., Mt 26, 17 ff.; 1. Kor 11,17 ff.). Solange (!) wir als Christen es feiern, wirkt es wie ein starker, sichtbarer Turm Gottes gegen ein „andere Evangelium“.

Gotteserkenntnis

Meine Überschrift für diesen Teil der Predigt lautet: Wir wollen Jesus erkennen. Auf Warnung von eben kann ich dir nämlich einen fröhlichen Rat geben: Strebe nach Gotteserkenntnis; fragt nach der gesunden Lehre!

Wenn Du Jesus nur kurz aufflackern siehst (z.B. als toller Ethiklehrer), ihn aber nicht im biblischen Zeugnis erkennst und begreifst, dann werden dir manche Irrlehrer*innen bald auch noch diese bisschen Sicht auf Jesus nehmen oder du verlierst ihn ganz von selbst aus den Augen.

Paulus redet in seinem Brief an die Epheser (Epheser 6) nicht umsonst von einem geistlichen Kampf. Oder um es anders zu sagen: Wir sind heute mitten drin im Geschehen des Galaterbriefs – falsche Christusse, falsche Evangelien, verwirrende und irrende Theologien.

Du kannst es dir mit diesem Bild hier merken. Um vorwärts zu kommen, musst Du auf beiden Seiten rudern. Und so ist es auch im Glauben: Dich muss es wie die Griechen in unseren Text zu Jesus ziehen:

  • Wir möchten Jesus sehen (sinnlich, erfahrbar) – Gotteserfahrung!
  • Und genauso brauchst Du ab und zu ein kräftigen Stoß auf der anderen Seite: Biblischen Lehre – Gotteserkenntnis.
  • Wenn du nur auf einer Seite paddelst, dann drehst du dich schlicht und einfach im Kreis: Um dich selbst herum

Gotteserfahrung und Gotteserkenntnis - Wie gesunde Lehre und ein geistliches Leben auf Kurs halten. Visualisierung zu einer Predigt von Stefan Schnabel

Wir möchten Jesus folgen

Bei uns auf dem Dorf gibt es das Sprichwort: Wu willste dann dei Ha hi hu?“ [Alles klar?] Auf Hochdeutsch heißt das: Wo willst du denn dein Heu hinhaben? Das Sprichwort fragt nach einem Ziel, einen Kurs und letztlich nach einer Aufgabe. Und diese Frage liegt auch nahe hinsichtlich unseres Glaubenslebens. Welche Rolle Jesus spielt, wer er ist, haben wir ja schon angerissen. Aber was ist mit uns? Mit dir? Wir hören wieder auf Jesus – Johannes 12:

25 Wer an seinem Leben festhält, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt loslässt, wird es für alle Ewigkeit gewinnen.

Was ist nun die Bedeutung dieser feierlichen Worte? Vers 25 zeigt uns, vor welcher Entscheidung jeder von uns steht. Entweder du hältst an deinem Leben, deiner Identität fest: Dann wirst du schlicht und einfach sterben. Oder aber du entscheidest dich gegen dich selbst – für Jesus. Dann wirst du die Ewigkeit gewinnen. Deine Einstellung, deine Entscheidung wird folgenschwer sein. In erster Linie ist es eine Frage zwischen Dir selbst und Jesus. Wer soll auf dem Thron deines Herzens sitzen: Du oder ER?

Ist das nicht krass!? Wir denken bei unseren Entscheidungen oft die anderen mit. Welchen Fernseher kauft sich mein Nachbar? Gut, dann kauf ich mir noch mehr ‚Hauptsache Spaß‘. Hier, vor Jesus, geht es nur um deine (!) Beziehung zu ihm.

Egal wie unrühmlich sich andere Christen verhalten:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal wie viel Blut und Schuld sich in der Kirchengeschichte aufgestaut hat:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob deine Kollegen über das „Wort vom Kreuz“ lachen:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Egal ob es Menschen gibt, die mehr und größere Sünden verzapft haben:
Wie steht es zwischen dir und ihm?

Die Karten liegen auf dem Tisch. Die Allversöhnung ist nicht dabei. Trotzdem, oder gerade deshalb, darfst du wählen. Lasst dich mit Gott versöhnen! Gottes Angebot ging raus an alle: Er hat für alle, auch für Dich gezahlt: Leidend und liebend!

Dein Weg trennt sich hier

Vielleicht stehst Du hier und grübelst, welchen Weg Du einschlägst. Dann bist Du in einem Glaubenskurs genau richtig! Oder schließe dich einem Hauskreis an. Steige ins Boot und versuch zu rudern: Gotteserfahrung & Gotteserkenntnis. Geh in eine treue Gemeinde – gemeinsam kommt man weiter!

Vielleicht bist Du schon weiter – du rudest längst. Du haben sich für Jesus entschieden und damit gegen sich selbst gewählt. Für euch Kinder Gottes ist bestimmt.

26 Wer mir dienen will, der soll mir nachfolgen. Wo ich bin, soll er auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.«

Jesus folgen heißt ihm dienen – und nicht sich selbst. Der Vater ehrt nur die, die den Sohn ehren.

Früchte – aber welche Früchte?

Aber wie kann das umgesetzt werden? Vielleicht indem jeder von uns ebenso zum Weizenkorn wird und viel Frucht bringt. Mir fallen spontan die „Früchte des Heiligen Geistes“ ein, von denen Paulus in seinen Brief an die Galater schreibt (Gal 5). Er sieht einen Kampf in uns – zwischen dem Heiligen Geist in uns und unserem ursprünglichen Wesen, unsrer fleischlichen Seite.

Der Apostel Paulus zeigt uns, nach welchen Früchten wir uns ausstrecken und von welchen wir die Finger lassen sollen. Welche wir erbitten und gegen welche wir ankämpfen wollen.

19 Gebt ihr dagegen eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben 21 ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen.

22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, 23 Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern

Das sind also Ideen für gute Früchte in unserem Leben und Hinweise, welche schlechten Früchte wir lieber vermeiden. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Auch für mich!

Aber dieser Zugriff auf den Galaterbrief als Ideenquelle ist für mich nur ein assoziativer Gedanke. Welche Früchte es sind, die du bewusst oder unbewusst – mit Gottes Hilfe – hervorbringst, kann durchaus individuell sein. Öffne Gott dein Leben. Lass ihn, deinen Herrn walten. Als Christen haben wir keinen Lieferzwang (mehr)!

Wir sind so frei!

Zusammengefasst

  • Links paddeln – wir möchten Jesus sehen (Glaubenserfahrung)
  • Rechts paddeln – wir möchten Jesus erkennen (Gotteserkenntnis)
  • Unser Kurs – wir möchten Jesus nachfolgen (fruchtige Jüngerschaft)

Amen!

Diese Predigt hat Stefan Schnabel in der FeG Mannheim am 21. Februar 2018 im Rahmen eines Zeugnisgottesdienstes gehalten. Der Artikel ist erstmals erschienen auf biblipedia.de und kann hier im Orginal nachgelesen werden.
„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“
Alpha Glaubenskurs in der Freien evangelischen Gemeinde in Mannheim - Jesus inside.

Alpha-Gäste-Gottesdienst – Christsein heute mit Henrik Otto | 14. Januar

Christsein heute

Wer heute Christ ist, ist das in der Regel aus Entscheidung heraus geworden. Wir leben in einem multi-optionalen Umfeld und wir sind auf der Suche nach Halt und Orientierung, nach Segen! Aber was ist wirklich wichtig? Welcher Weg ist wahrhaftig und nicht einfach die leere Lüge einer trendigen Philosophie? Was ist so attraktiv, dass es auch dann seine Anziehung behält, auch wenn der Zeitgeist seine Richtung wechselt. Orientierung ist gefrag.

Nenrick Otto, Bundessekretär der FeG Deutschland, wird uns in seiner Predigt verraten, warum er diese Fragen mit der Entscheidung, Christ zu werden, beantwortet bekommt und wie die Reise dann erst richtig loslegt.

Alpha – ein Anfang einer Suche

Dieser Gottesdienst ist unsere Visitenkarte für den offenen Alpha-Glaubenskurs: Eine Entdeckungsreise in den christlichen Glauben hinein. Alpha bietet Raum für Fragen, Raum für eine Antwortsuche, Gemeinschaft, lecker Essen und sogar ein Wochenendausflug. Mehr Infos dazu hier.

Chruch Service Mannheim evangelical Communty Translation FeG

Kindergottesdienst

Parallel dazu erleben die Kinder in ihrem eigenen Gottesdienst Geschichten, Musik, Spiel und Spaß. Auch Eltern mit „Krabbelkindern“ können den Gottesdienst aus einem eigenen Raum mitverfolgen.

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Für Rückfragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung – siehe Kontakt.